Dienstag, 5. Juni 2012

99 Minutes With Marilyn

Oscar-Nominierung und einen Golden Globe für Michelle Williams. Alle Zeitungen schreiben darüber. Marilyn ist in aller Munde und der Monroe-Style feiert sein Comeback!


"MY WEEK WITH MARILYN"


Die Biografie, die 2011 in die Kinos kam, beziehen sich auf die Memoiren von Colin Clark, der bei den  Dreharbeiten zu "Der Prinz und die Tänzerin" Marilyn Monroe kennen- und lieben lernte. 


Inhalt: Marilyn ist ein gefeierter Filmstar, geliebt von Fans auf der ganzen Welt und doch fühlt sie sich nicht verstanden.
Während des Drehs 1957 unter dem Regisseur Laurence Olivier (Kenneth Branagh), lernt sie Colin Clark (Eddie Redmayne), den dritten Regieassistenten kennen und findet in ihm einen Vertrauten, als ihr Ehemann Arthur Miller während der Flitterwochen nach Amerika zurückkehrt.
Dank ihm verschwinden ihre eigene Unsicherheit am Set, ihre Selbstzweifel an ihren Schauspielfähigkeiten und Einsamkeit. Der Film, der beinahe zu scheitern drohte (Unpünktlichkeit am Set, ständige Wiederholungen der Szenen und Unwohlsein des großen Stars), kann doch noch zu Ende gebracht werden.

Ehrlich gesagt, hat mich der Film nicht soooo arg interessiert. Klar, überall sah man gute Kritiken über Michelle Williams grandiose Schauspielleistung, aber mich hat es trotzdem irgendwie nicht ins Kino gezogen.


Wie kommt es dann dazu, dass ich den Film doch noch anschaue?

In erster Linie wollte ich schauen wie Emma Watson sich in ihrer ersten Rolle außerhalb des Harry Potter - Universums macht. :D
Sie hat zwar nur die Nebenrolle der Garderobiere Lucy, aber ich finde sie hat es echt gut hinbekommen.
Dennoch bleibt der unbestrittene und größte Star des Films MICHELLE WILLIAMS.
Ich kann nur sagen, dass die ganzen Preise und Nominierungen berechtigt waren.
Sie schafft es alle Seiten der Monroe wunderbar darzustellen. Sei es die kindliche, verloren wirkende Marilyn, der glamouröse, sexy Filmstar und die unsichere, zweifelnde Schauspielerin, Michelle Williams verkörpert Marilyn perfekt. 

Colin Clark und Marilyn Monroe
Fazit:
Geniale Hauptdarstellerin, solider Film und ein schönes Setting. Man muss sich schon sehr für die Monroe interessieren, sonst ist der Film eher langweilig, da es sich eben um ein sehr biografisches Drama handelt und nicht die typische Hollywood-Storyline aufzuweisen hat.
Ich hatte das Gefühl, das der Film keine so rechte Geschichte hat. Man sieht zwar den Alltag am Set, bekommt einen Eindruck in Marilyn Leben vor und hinter der Kamera und so. Trotzdem gibt es keinen Höhepunkt auf den der Film hinaus will. Es ist vielmehr ein Einblick in die Woche mit Marilyn Monroe am Filmset, so wie es Colin Clark sie erlebt und gesehen hat.
Trotz allem hat das Anschauen Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen Michelle Williams toller Verkörperung der Marilyn. Man hatte das Gefühl, das sie nicht einfach eine Rolle spielt, sondern sie lebt. :))
Echt ein Wunder, dass es so eine wunderbare Ausnahme inmitten von Action-Blockbuster und Megafilmen mit mindestens 20 Hollywoodstars noch gibt!



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